Mit Blutspenden gemeinsam Leben retten



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Mit Blutspenden gemeinsam Leben retten

Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine Blutspendestaffel. Am Mittwoch sind die Bürger der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf zum spenden aufgerufen.

Blutspendestaffel des DRK Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bittet die Bürger der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf um Unterstützung mit einer Blutspende. Am Mittwoch, 18. September, macht der Blutspendedienst des DRK von 17 bis 20.30 Uhr in der Walldorfer Stadthalle, Waldstraße 100, Station. Eingebettet ist der Termin in die sogenannte Bluspendestaffel, bei der an 210 Blutspendeaktionen in 184 Tagen das Staffelholz quer durch die beiden Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen getragen wird.

150-jähriges Bestehen des Roten Kreuzes Die Blutspendestaffel wird im Rahmen des Doppeljubiläums 150 Jahre Rotes Kreuz und 60 Jahres DRK-Blutspendedienst in Hessen unter dem Motto „Mit vereinten Kräften Leben retten“ veranstaltet. Die Aktion läuft bereits seit dem 1. Juli. In den beiden Bundesländern werden täglich 3.000 Blutspenden benötigt, um alle Patienten in den Kliniken mit ausreichend Blut zu versorgen. „Dies geht nur mit vereinten Kräften“, so Stefanie Fritzsche vom DRK-Blutspendedienst. „Die Blutspende ist die größte Bürgerinitiative. Wir wollen mit der Aktion zeigen, wie viele Menschen soziale Verantwortung übernehmen und gleichzeitig dazu motivieren, zum ersten Mal zu spenden.“

Versorgung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr Das internationale Rote Kreuz wurde im Februar 1863 in Genf gegründet. Die Blutspende ist eine der satzungsgemäßen Aufgaben. Der erste Blutspendedienst des DRK in Deutschland wurde 1951 in Nordrhein-Westfalen gegründet, mittlerweile sind sechs regional tätige DRK-Blutspendedienste verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten im ganzen Land und zwar rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Eine Stunde zum Leben retten In Deutschland kann jeder Gesunde zwischen 18 und 71 Jahren Blut spenden, wobei Erstspender nicht älter als 64 Jahre alt sein dürfen. Vor einer Blutspende finden eine Befragung und eine Untersuchung statt. Auch wenn die eigentliche Entnahme nur wenige Minuten dauert, sollte der Spender mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die Leben retten kann. (ad)

Bild: Bernardo Peters-Velasquez / pixelio.de

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